Lady Angst bittet zum Tanz

Lady Angst bittet zum Tanz
Malt den Teufel an die Wand
Und sie fährt mir in alle Glieder
Und sie singt mir die alten Lieder
(Lady Angst – von Brücken)

Ich habe Angst. Glücklicherweise keine Angststörung oder Panikattacken, aber ich stehe mir mit meiner Angst ständig selbst im Weg. Ich habe Angst vor dem nächsten Schritt. Angst vor dem Ausbruch aus meiner Komfortzone. In den letzten Jahren habe ich einige Schicksalsschläge gemeistert, die eher Stoff für das Drehbuch einer zweitklassigen Daily Soap waren. Seitdem merke ich, dass ich mich dafür fürchte meine Komfortzone zu verlassen. Angst, dass alles was ich mich so mühsam aufgebaut habe, wieder wegbricht – selbst wenn mich diese Komfortzone und der Alltag nicht glücklich machen und ich mich in meinem Hamsterrad gefangen fühle. Ein Paradoxon. Im Grunde wie der Vogel im Käfig, der sich nicht traut ihn zu verlassen, wenn vergessen wird die Tür zu schließen.
Seit gut 2 Monaten setze ich mich mit dem Thema „virtuelle Assistenz“ auseinander. Ich habe erste Kontakte zu anderen VA geknüpft, habe Videos gesehen, Online Kurse angefangen und E-Books gelesen. Aber bisher hatte ich Angst den offiziellen Schritt zu gehen und mein Nebengewerbe anzumelden. Dabei ist das zuständige Amt sogar fußläufig von meiner Wohnung erreichbar. Dazu ist da diese gemeine Stimme, die der Meinung ist, dass man es lieber sein lassen sollte und man eh nicht gut genug wäre um es zu schaffen. Jeder Schritt ist ein Kampf mit mir selbst.
Ich bin die Angst leid. Ich bin dieses Gedankenkarussell „was wäre wenn“ leid. Theoretisch weiß ich, dass mir nichts passieren kann und das für jede geschlossene Tür mindestens 5 weit offene Türen auf mich warten. Aber jedes Mal, wenn ich dann die Klinke in der Hand habe um die Tür hinter mir zu schließen, ist da der fiese innere Kritiker, der sagt, dass es nichts bringt…man es eh nicht schafft…man doch sich lächerlich macht. Dann halte ich inne. Unfähig über die Schwelle zu treten. Das pochende Herz erzeugt Rauschen in den Ohren.
Im letzten November ist meine Beziehung zerbrochen. Eigentlich war sie da bereits seit Monaten kaputt. Wir hatten beide nur Angst den Schnitt zu machen. Immerhin hatten wir zusammen eine Wohnung und arbeiteten in der gleichen Firma. Die Angst weiterzuziehen war riesig. Deshalb haben wir über Monate versucht die Risse zu kitten. Haben versucht wieder eine gemeinsame Basis zu finden und uns nur noch weiter verloren. Anfang November hat er die Trennung dann ausgesprochen. Die Phase der Wohnungssuche war geprägt von Angst und Erleichterung. Den Umzug hab ich fast vollständig allein gemeistert – im Dezember ist es schwer Leute zu finden, die neben Urlaubs- & Weihnachtswahnsinn noch Zeit haben um Kisten zu schleppen. Aber ich habe es gemeistert. Meine Angst in dem Fall besiegt. Jetzt ist die Zeit gekommen die Angst vor dem nächsten Schritt zu besiegen. Zwei kleine Schritte habe ich hinter mich gebracht – demnächst werden auch Artikel auf anderen Plattformen von mir erscheinen. Das sind allerdings Themen für einen anderen Blogbeitrag.
Bis bald xoxo

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Who am I?

In wenigen Tage habe ich Geburtstag und werde 33. Mit Anfang 20 dachte ich, dass ich mit Ü30 verheiratet wäre und mindestens das erste Kind hätte. Die Realität sieht komplett anders aus. Seit ein paar Monaten getrennt, teste ich so langsam die ersten Datingplattformen (aber eher „just for fun“ um ein wenig den eigenen „Marktwert“ zu testen). Die Familienplanung ist deshalb auch ein wenig in die Ferne gerutscht. Aktuell könnte ich es mir auch nicht vorstellen die Verantwortung für ein Kind zu haben. Die Verantwortung für mich ist mir an manchen Tagen schon fast zu viel 😉

Seit gut 2 Wochen formen sich in meinem Kopf aber Ideen für meinen „PLAN B“. Oder eher „C“…ich habe alle Wege, die ich bisher gegangen bin, so eingeschlagen, dass es mit einer zeitigen Familiengründung vereinbar wäre. Aber auf Grund der aktuellen Gesamtsituation gefällt mir meine gesamte berufliche Laufbahn nicht mehr. Dieses tägliche Hamsterrad schlägt mir immer mehr auf den Magen. Ich lege aktuell die ersten Steine für einen neuen Weg, der sich mehr nach mir anfühlt und nicht mehr nachdem was erwartet wird. Die Frage danach wer ich eigentlich bin oder sein möchte, geistert seit Monaten in meinem Kopf und wurde durch den Streß mit Wohnungssuche, Umzug und dem ganzen nicht weniger, sondern nur unaufhörlich lauter. Eine finale Antwort habe ich bisher nicht. Ich weiß wer ich nicht sein will und wo ich ungefähr hinmöchte. Alles dazwischen entwickelt sich gerade neu.

Auch für diesen Blog bin ich auch  dabei einen „roten Faden“ festzulegen, damit es auch wirklich die lang versprochenen Updates gibt. Außerdem kümmere ich mich künftig um die Aktualisierung des Social Media Auftritts vom Freizeitpark Nottensdorf

Bis die Tage (es wird noch in dieser Woche einen weiteren Artikel geben!).

Janina

No bake cake

In der Küche bin ich eine Niete – hauptsächlich weil mir die Geduld fehlt um die Zutaten vor- und zuzubereiten, zu warten bis alles gar ist, aufzupassen, dass nichts anbrennt etc. pp.

Für letzten Sonntag hat sich allerdings Besuch angekündigt. Zwei liebe Freunde aus Hamburg, die sich einen selbstgebackenen Kuchen wünschten. Natürlich ohne eine Backmischung zu verwenden. Für mich also eine kleine Herausforderung!

Nach einer kleinen Umfrage bei Instagram und Facebook (da ich keinerlei passende Rezepte parat hatte) entschied ich mich für einen „Kühlschrankkuchen“ – der kommt ohne backen aus und ist schnell gezaubert.

Zutaten:

175g Haferkekse (gern auch mit Schokolade)

75g Butter

200g Sahne

200g Schmand

370g Apfelkompott (1 Glas)

Zubereitung:

  1. Für den Boden: Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und diese zerbröseln. Währenddessen die Butter schmelzen und beides vermischen. Springform (22cm) einfetten und das Gemisch verteilen und festdrücken. Die Form danach für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Die Sahne steifschlagen und unter den Schmand heben.
  3. Springform aus dem Kühlschrank holen. Den Boden mit „Sahnesteif“ bestreuen (das verhindert das durch weichen des Bodens). Erst den Apfelkompott verteilen und anschließend die Creme.
  4. Der Kuchen wird dann für (mindestens) 4 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Danach kann er nach Belieben dekoriert werden.

Fazit

Ein schneller und frischer Kuchen ohne viel Aufwand, der nach mehr Arbeit aussieht als eigentlich notwendig ist.

Herzlich Willkommen – Neuanfang

Diese Seite hat unter einigen privaten Schwierigkeiten gelitten, die zu privat waren um sie auf irgendeine Weise zu veröffentlichen – jedenfalls momentan noch. Vielleicht werde ich die Dinge irgendwann einmal in Textform verarbeiten um damit abzuschließen.

Aber hier wird es Zeit für einen Neuanfang. Die alten Texte habe ich gelöscht, da sie einfach nicht mehr zu mir passen. In welche Richtung dieser Blog geht, wird sich zeigen. Ideen sind da – z.B. in Form von Kurzgeschichten, denen ich eine Rubrik freiräumen möchte. Ich möchte auf jeden Fall mehr und regelmäßiger schreiben. Mich ausprobieren und mich finden. Die Angst ablegen micht gut genug zu sein…

Seid gespannt und DANKE, dass ihr da seid.

Alles Liebe, Janina