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Gelesen: Nicht weg und nicht da

Es gibt Geschichten, die berühren einen so dermaßen, dass man das Buch erstmal zur Seite legen muss um es dann wenige Minuten doch wieder in die Hand nimmt, da man unbedingt wissen muss wie es weiter geht. So ging es mir mit „Nicht weg und nicht da“ von Anne Freytag, dass ich in wenigen Tagen gelesen hab und über das ich euch ein wenig erzählen möchte.

Den Anfang kannst du nicht ändern, das Ende schon

Nach dem Tod ihres Bruders macht Luise einen radikalen Schnitt: Sie trennt sich von ihrem mausgrauen Ich und ihren Haaren. Übrig bleiben drei Millimeter und eine Mauer, hinter die niemand zu blicken vermag. Als Jacob und sie sich begegnen, ist er sofort fasziniert von ihr. Doch Luise hält Abstand. Bis sie an ihrem sechzehnten Geburtstag aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder bekommt – es ist die erste von vielen. Mit diesen Nachrichten aus der Zwischenwelt und dem verschlossenen Jacob an ihrer Seite gelingt es Luise, inmitten dieser so aufwühlenden wie traurigen Zeit das Glitzern ihres Lebens zu entdecken …

(Klappentext)

Worum geht es?

Es geht um Loslassen und Vertrauen. Es geht um die Verarbeitung von Trauer – individuell und in der Familie. Es geht um den Umgang mit psychischen Krankheiten ohne platte Klischees, sondern als komplexes Gesamtbild. Es geht um Menschen, Freundschaft, Liebe und Familie. Es geht darum Menschen nicht auf den ersten Blick zu beurteilen und verurteilen.

Es geht ans Herz und unter die Haut.

Was macht es besonders?

Die Charaktere sind komplex, greifbar und wirken real. In vielen Büchern werden die Hauptcharaktere gern als fast überirdisch hübsch dargestellt und/oder unglaublich reich. In diesem Fall sind es Figuren mit denen man sich sehr gut identifiziert, mit denen man mitleidet und mitfiebert. Jede Hauptfigur ist liebenswert. Außerdem hat das Buch einen Soundtrack, so dass man sich noch ein wenig mehr in die Geschichte fühlen kann.

Fazit:

Ich hab schon einige Bücher von Anne Freytag gelesen und bin generell großer Fan ihres Schreibstils. Auch diesem Buch habe ich einige Wochen entgegenfiebert und wurde nicht enttäuscht. Es ist mehr als seichte „Girl meets Boy“ – Unterhaltung. Das Buch hat Charakter und Tiefgang. Es hat Leben und Liebe. Ein Buch, dass etwas zurück lässt und nicht nach der letzten Seite wieder vergessen ist.

 

 

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Veröffentlicht in janina.lebt

33

Heute (2.3.) ist mein 33. Geburtstag. Es fühlt sich ein bisschen seltsam an, dass die „30“ so ein großes Thema in meinem Kopf war und die letzten Jahre dann gar nicht mehr. Mag auch daran liegen, dass ich viel öfter auf Mitte/Ende 20 geschätzt werde (mein Ego findet das super 🙈).

Ich habe für mein neues Lebensjahr einiges vor. Die größte und einschneidenste Veränderung ist noch nicht soweit spruchreif um sie hier zu veröffentlichen…das kommt dann Anfang April (nach aktueller Planung). Aber ich hab das erste Mal seit langer Zeit wirklich das Gefühl, dass der Weg richtig ist. Für mein neues Lebensjahr habe ich mir auch vorgenommen mehr auf mein Bauchgefühl zu hören und dem auch zu vertrauen!

Momentan liege ich auf der Couch. Ich hab einen sehr schönen Nachmittag/Abend mit meiner besten Freundin aus Grundschulzeiten verbracht. Waren ein bisschen bummeln und essen. Während des Essens habe ich mit ihr über meine Zukunftsideen gesprochen und sie hat mich daran bestärkt. Es tut gut, wenn man feststellt, dass die Ideen, die man hat auch realistisch sind.

Bald gibt’s mehr!